Rettet die Schleusenwärter,
um den
Rhein zu retten
Eine Initiative des Betriebsrats
von EDF Hydro Est.
Keine Schleusen ohne Schleusenwärter!
Eine Fernsteuerungszentrale ist kein Ersatz für sofortiges Eingreifen.
Keine Einsparungen auf Kosten der Umwelt!
Weniger menschliche Präsenz bedeutet mehr Verschmutzungs- und Unfallrisiken.
Sofortige Aussetzung der Fernsteuerung der Rheinschleusen
Sicherheit darf nicht zugunsten der Produktivität geopfert werden.
Eine Warnung auf der Grundlage eines unabhängigen Gutachtens
Während ein unabhängiges Gutachten auf die Gefahr hinweist, die Schleusenwärter in eine Fernleitstelle zu verlegen, treibt EDF sein Vorhaben voran, die menschliche Präsenz an der Schleuse von Gerstheim abzuschaffen.
StudienzusammenfassungDoch EDF vergisst das Wesentliche: Eine Kamera ersetzt nicht die Erfahrung vor Ort.
Schleusenwärter sind vereidigte Beamte, die einen öffentlichen Dienst erfüllen! Sie sind Wächter, die in der Lage sind, einen Passagier in Not, ungewöhnliche Geräusche oder verdächtige Gerüche bei Schiffen zu erkennen, die Gefahrengüter, Öl und Chemikalien transportieren.
Der Rhein, wirtschaftliche und ökologische Lebensader der Region
2 Millionen
Passagiere passieren jährlich eine Schleuse
30 Millionen
Tonnen Güter passieren jährlich eine Schleuse
15.000
Schiffe passieren die Schleuse von Straßburg
1 Flusskonvoi
= 600 Lkw auf
der Straße
Eine Schleuse ist nicht nur eine einfache Durchfahrt, sondern ein Bereich mit hohem Risiko. Bei der Sicherheit gibt es keinen Spielraum für Nachlässigkeit.
Ohne Personal vor Ort kann sich ein kleiner Zwischenfall zu einer irreversiblen Umweltverschmutzung oder zu einer menschlichen Tragödie ausweiten.
Wir kümmern uns um Menschenleben, um ältere Menschen, um Erdöl und um Gefahrengüter
Der Rhein gehört nicht einem einzigen Betreiber, sondern ist ein gemeinsames Gut unserer Region.
Fordern wir von EDF, dass an jeder Schleuse weiterhin Personal im Einsatz ist, um einen echten öffentlichen Dienst zu gewährleisten, der den Nutzern des Flusses und den Anrainern so nah wie möglich ist!
Wir stellen die Dinge klar:
Der Rhein ist ein Fluss wie jeder andere
FALSCH !Der Rhein ist ein strategischer Korridor für Europa. Er transportiert Waren und verbindet unsere Regionen mit den großen Nordseehäfen, darunter Rotterdam. Wenn es hier zu Blockaden kommt, breiten sich die Auswirkungen weit darüber hinaus aus.
Das betrifft nur die Beschäftigten
FALSCH !Eine Schleuse ist kein Büro. Sie ist eine Einrichtung, die die Sicherheit der Schifffahrt und das Leben rund um den Fluss betrifft. Der Rhein durchquert unsere Städte. Wenn es zu einem Zwischenfall kommt, ist das nichts „Internes“. Es betrifft die Nutzer des Flusses, die Anwohnerinnen und Anwohner sowie die Rettungskräfte.
Ein Kontrollzentrum ist automatisch sicherer
FALSCH !Technologie kann helfen, ja. Aber aus der Ferne sieht man weniger, hört man weniger, spürt man weniger. Und wenn etwas schiefläuft, muss man manchmal warten, bis ein Mensch vor Ort eintrifft. Sicherheit lässt sich nicht auf Bildschirme reduzieren. Sie beruht auf Wachsamkeit, Erfahrung und der Fähigkeit, schnell einzugreifen. Wir fordern ein Moratorium, um die Dinge in der richtigen Reihenfolge anzugehen: zuerst Sicherheit, dann Transparenz, danach die Entscheidung.
Die Arbeitsbelastung bleibt gleich
FALSCH !Wenn mehrere Schleusen gleichzeitig betreut werden müssen, verdichtet sich die Arbeit und das Risiko steigt. Das ist keine Meinung, sondern gesunder Menschenverstand. Ein verlässlicher Dienst bedeutet auch eine tragbare Arbeitsbelastung für diejenigen, die ihn am Laufen halten.
Meine Unterschrift wird nichts ändern
FALSCH !Die EDF-Leitung kann eine Handvoll Stimmen ignorieren, aber nicht Tausende von Unterschriften. Und jede einzelne Unterschrift erhöht den Druck. Sie zeigt, dass die Region hinschaut. Je mehr wir sind, desto stärker können wir die gewählten Vertreter und die Medien alarmieren und Garantien einfordern.
726
unterzeichnendeNächstes Unterschriftenziel : 1000 unterzeichnende